Anmeldung zur Geburt
Wunschklinik schon gefunden? Dann jetzt in der Klinik Ihrer Wahl anmelden.
FAQ. Gut zu wissen.

Rund um Schwangerschaft und Geburt entstehen viele Fragen – von der Wahl der passenden Geburtsklinik über die Anmeldung bis hin zum Aufenthalt und der Zeit nach der Entbindung. In unseren FAQ finden Sie Antworten auf die häufigsten Fragen zur Geburt in Hamburg sowie hilfreiche Informationen, die Ihnen Orientierung und Sicherheit für die bevorstehende Geburt in einer unserer Geburtskliniken geben.
Ja, Sie haben in Deutschland die freie Klinikwahl. In Hamburg sollten Sie darüber hinaus die medizinischen Schwerpunkte (z. B. Level-1-Zentrum bei Risiken) und die Entfernung zu Ihrem Wohnort bei Ihrer Entscheidung berücksichtigen.
Üblich ist die Anmeldung zwischen der 28. und 34. SSW. Alle vier Hamburger Asklepios Kliniken bieten regelmäßig Infoabende an, bei denen Sie, bevor Sie sich für die Geburt in der jeweiligen Klinik anmelden,die Möglichkeit haben, sich das Leistungsangebot und die Räumlichkeiten vor Ort anzusehen.
Die Asklepios Kliniken Altona, Nord-Heidberg und Barmbek gehören zu den Hamburger Perinatalzentren Level 1 und bieten damit die höchste Sicherheits- und Versorgungsstufe in der Geburtshilfe. Gemeinsam mit der Asklepios Klinik Wandsbek verfügen sie über eine enge Zusammenarbeit von Geburtshilfe, Neonatologie und Kinderintensivmedizin. Frühgeborene, Risikoschwangerschaften und kranke Neugeborene können dadurch rund um die Uhr auf hohem medizinischem Niveau versorgt werden. Kreißsaal, OP und spezialisierte Neugeborenenmedizin arbeiten dabei eng vernetzt und in unmittelbarer Nähe zusammen.
Rein hebammengeleitete Geburten innerhalb einer Klinik werden z. B. in der Asklepios Klinik Altona angeboten. Hierfür ist eine frühzeitige Anmeldung (oft vor der 20. SSW) nötig.
Die Asklepios Kliniken Altona, Barmbek, Nord-Heidberg und Wandsbek bieten werdenden Eltern ausführliche Beratungsgespräche zum Thema Wunschkaiserschnitt an. Medizinische, persönliche und individuelle Aspekte werden dabei gemeinsam mit den behandelnden Fachexpert:innen besprochen. Eltern können ihre Wünsche und Fragen bereits im Anmeldegespräch offen ansprechen und sich umfassend zu den verschiedenen Möglichkeiten der Geburt beraten lassen.
Die Asklepios Kliniken Altona, Barmbek, Nord-Heidberg und Wandsbek begleiten – bei geeigneten medizinischen Voraussetzungen – grundsätzlich auch natürliche Geburten aus Beckenendlage (BEL). Vor der Geburt erfolgt eine ausführliche individuelle Beratung durch erfahrene Teams aus Geburtshilfe und Neonatologie, um gemeinsam den sichersten Geburtsweg festzulegen. Ziel ist es, eine natürliche Geburt zu ermöglichen, sofern dies medizinisch verantwortbar ist. Gleichzeitig stehen in allen vier Kliniken jederzeit die personellen und medizinischen Voraussetzungen bereit, um bei Bedarf schnell und sicher einen Kaiserschnitt durchzuführen.
Nehmen Sie jetzt gerne Kontakt zu unseren Expert:innen auf. Wir freuen uns auf Sie!
Wunschklinik schon gefunden? Dann jetzt in der Klinik Ihrer Wahl anmelden.
In Hamburg empfiehlt es sich, möglichst früh nach einer Hebamme zu suchen – idealerweise direkt nach dem positiven Schwangerschaftstest oder sobald die Schwangerschaft ärztlich bestätigt wurde. Besonders in den Bereichen Vorsorge, Geburtsbegleitung und Wochenbettbetreuung sind die Kapazitäten häufig begrenzt. Wir empfehlen werdende Eltern, sich bereits im ersten Schwangerschaftsdrittel um eine passende Hebamme zu kümmern.
Die Asklepios Kliniken Altona, Barmbek, Nord-Heidberg und Wandsbek unterstützen werdende Eltern mit eigenen Infoabenden, Kursangeboten und mit der Elternschule rund um Schwangerschaft, Geburt und die erste Zeit mit dem Baby. Darüber hinaus helfen Plattformen wie Ammely oder die Hebammenliste Hamburg bei der Suche nach einer freiberuflichen Hebamme. Da Hebammenleistungen in Hamburg häufig früh ausgebucht sind, empfiehlt sich eine möglichst frühzeitige Suche.
In den Hamburger Asklepios Kliniken werden Geburten in der Regel durch die erfahrenen Hebammenteams der jeweiligen Klinik begleitet. Wenn Sie bereits eine eigene Hebamme haben, kann diese Sie unter bestimmten Voraussetzungen auch in der Klinik betreuen: hierfür ist ein entsprechender Beleg- oder Kooperationsvertrag mit der jeweiligen Klinik erforderlich. Sprechen Sie Ihre Wünsche dazu am besten frühzeitig im Anmeldegespräch an.
Wenn Sie keine Hebamme für die Nachsorge finden, unterstützen die Hamburger Asklepios Kliniken mit verschiedenen Beratungs- und Unterstützungsangeboten rund um die Zeit nach der Geburt. Dazu gehören unter anderem Babylots:innen, Elternschulen sowie ambulante Hebammensprechstunden oder Hebammen-Ambulanzen. So erhalten Familien auch ohne eigene Nachsorgehebamme Unterstützung und Ansprechpartner:innen für die erste Zeit mit dem Baby.
Ja, in Hamburg gibt es ein großes Netzwerk an Doulas, die werdende Eltern vor, während und nach der Geburt emotional und organisatorisch begleiten. Eine Doula ersetzt dabei keine Hebamme oder medizinische Betreuung, sondern unterstützt ergänzend, beispielsweise durch Gespräche, Entspannungstechniken oder kontinuierliche Begleitung während der Geburt. In den Asklepios Kliniken ist während der Geburt grundsätzlich mindestens eine Vertrauensperson zugelassen. Dies kann selbstverständlich auch eine Doula sein. Zusätzliche Begleitpersonen sollten vorab individuell mit der jeweiligen Klinik abgestimmt werden.

In den Asklepios Kliniken können werdende Eltern bei der Geburtsanmeldung den Wunsch nach einem Einzel- oder Familienzimmer angeben. Die Vergabe erfolgt jedoch immer nach aktueller Verfügbarkeit und Belegung zum Zeitpunkt der Aufnahme. Je nach Zimmerkategorie entstehen zusätzliche Kosten. Diese liegen meist ab etwa 70-100 Euro pro Nacht für Einzelzimmer bis etwa 240 Euro pro Nacht für Komfort- beziehungsweise Familienzimmer inklusive Begleitperson. Für aktuelle Konditionen und Verfügbarkeiten empfiehlt sich eine direkte Rückfrage bei der jeweiligen Klinik.
In den vier Häusern der Geburtshilfe der Asklepios Kliniken Hamburg kann bei einem Kaiserschnitt (Sectio) grundsätzlich eine Vertrauensperson dabei sein. Dies gilt insbesondere bei geplanten Kaiserschnitten in Regionalanästhesie, beispielsweise mit Spinalanästhesie oder PDA. Bei sehr dringenden Notfällen oder wenn eine Vollnarkose notwendig wird (Not-Sectio), ist eine Begleitung im Operationssaal aus Sicherheitsgründen meist nicht möglich. Die Teams vor Ort informieren Eltern hierzu individuell und begleiten die Situation einfühlsam.
Während der Geburt im Kreißsaal sollten Begleitpersonen ihre Verpflegung grundsätzlich selbst organisieren. Da eine Geburt viele Stunden dauern kann, empfehlen wir zusätzlich zur Kliniktasche auch Lieblingssnacks und Getränken mitzunehmen. Tagsüber stehen in den Kliniken außerdem Cafeterien, Kioske oder Bistrobereiche mit einem Kaffee-, Getränke-, und Speisenangebot zur Verfügung. Bei der Unterbringung im Familienzimmer ist die Verpflegung der mit aufgenommenen Person inklusive.
Die Asklepios Kliniken Altona, Barmbek, Nord Heidberg und Wandsbek begleiten Familien in all ihren unterschiedlichen Lebensmodellen offen und wertschätzend. Ob Regenbogenfamilie, alleinstehende Schwangere oder andere individuelle Familiensituationen: Familie ist Familie. Eine Begleitperson kann unabhängig von Geschlecht oder familiärer Konstellation selbstverständlich bei der Geburt dabei sein und bei entsprechender Zimmerbuchung auch mit aufgenommen werden. Darüber hinaus unterstützen die Teams vor Ort sowie Angebote wie Babylots:innen oder Elternschulen bei individuellen Fragen und Beratungsbedarfen rund um Schwangerschaft, Geburt und die erste Zeit mit dem Baby.
Die Asklepios Kliniken Altona, Barmbek, Nord Heidberg und Wandsbek begleiten Familien aus aller Welt. Genauso vielfältig wie die Familien selbst sind auch die kulturellen und sprachlichen Hintergründe der Teams in den Geburtshilfen. Häufig sprechen Hebammen, Pflegekräfte und Ärzt:innen neben Deutsch und Englisch weitere Sprachen fließend. Sollte die Sprache einer Familie am Tag der Geburt einmal nicht direkt im Kreißsaal vertreten sein, stehen professionelle Dolmetscherdienste, unter anderem per Video oder Telefon, zur Verfügung. So stellen die Kliniken sicher, dass Eltern sich während Schwangerschaft, Geburt und Wochenbett gut verstanden und sicher begleitet fühlen.

Alle vier Hamburger Asklepios Häuser mit Geburtshilfe bieten verschiedene Möglichkeiten der natürlichen und medikamentösen Schmerzlinderung unter der Geburt an. Wassergeburten sind in allen Häusern grundsätzlich möglich, sofern die Geburtswanne zum Zeitpunkt der Geburt verfügbar ist und keine medizinischen Gründe dagegensprechen. Auch alternative Methoden wie Entspannungsbäder, Akupunktur oder Bewegungsangebote werden vielerorts unterstützt. Lachgas als sanfte Form der Schmerzlinderung wird in mehreren Häusern angeboten, unter anderem in den Asklepios Kliniken Barmbek und Wandsbek. Welche Möglichkeiten im individuellen Fall infrage kommen, besprechen die Teams gemeinsam mit den werdenden Eltern vor und während der Geburt.
In den Asklepios Kliniken Altona, Barmbek, Nord Heidberg und Wandsbek werden werdende Eltern bereits im Rahmen der Geburtsanmeldung oder Geburtsplanung über grundlegende Möglichkeiten der Schmerzlinderung wie die PDA informiert. Die eigentliche ärztliche Aufklärung und Einwilligung erfolgen dann selbstverständlich individuell und leitliniengerecht durch die Anästhesie vor der Anlage der PDA bei der Geburt.
In den vier Hamburger Asklepios Häusern der Geburtshilfe sind ambulante Geburten grundsätzlich möglich, sofern es Mutter und Kind nach der Geburt gut geht. Die erste Untersuchung des Neugeborenen, die U1, erfolgt direkt nach der Geburt noch in der Klinik. Bei einer ambulanten Geburt verlassen Mutter und Kind die Klinik wenige Stunden nach der Entbindung wieder. Voraussetzung sind eine gesicherte Nachsorge durch eine Hebamme sowie die kinderärztliche Betreuung einschließlich der U2 Untersuchung, die zwischen dem 3. und 10. Lebenstag stattfinden sollte. Wenn Sie eine ambulante Geburt wünschen, kommunizieren Sie dies bitte möglichst frühzeitig, idealerweise bereits bei der Geburtsanmeldung.
Bei der Aufnahme im Kreißsaal verschafft sich das Geburtshilfe Team zunächst einen Überblick über das Wohlbefinden von Mutter und Kind. Dazu gehören in der Regel ein CTG zur Kontrolle der Herztöne und Wehen, ein Gespräch über den bisherigen Schwangerschaftsverlauf sowie – je nach Situation – eine vaginale Untersuchung oder ein Ultraschall. Außerdem werden die wichtigsten Unterlagen und Formalitäten aufgenommen. Anschließend bespricht das Team gemeinsam mit der Schwangeren das weitere Vorgehen und entscheidet, ob bereits eine Aufnahme zur Geburt erfolgt oder ob es sinnvoll ist, zunächst noch etwas Zeit zu Hause zu verbringen.

Sie sollten sich auf den Weg in den Kreißsaal machen, wenn die Wehen regelmäßig kommen, deutlich spürbar sind und etwa alle fünf Minuten über mindestens eine Stunde auftreten. Bei einer weiteren Geburt kann es sinnvoll sein, bereits früher loszufahren. Unabhängig von den Wehen sollten Sie die Klinik sofort kontaktieren oder kommen, wenn Fruchtwasser abgeht, vaginale Blutungen auftreten, die Bewegungen des Kindes deutlich weniger werden oder Sie sich unsicher fühlen. Die Teams in den Kreißsälen sind rund um die Uhr erreichbar und besprechen telefonisch mit Ihnen, wann der richtige Zeitpunkt für die Anfahrt ist.
Wenn Fruchtwasser abgeht, sollten Sie zunächst Ruhe bewahren und Kontakt mit dem Kreißsaal der Klinik aufnehmen, in der Sie vorangemeldet sind. Sitzt der Kopf des Babys fest im Becken, ist die Anfahrt in der Regel problemlos mit dem eigenen Auto oder Taxi möglich. Wenn bekannt ist, dass der Kopf nicht fest im Becken liegt oder Sie unsicher sind, sollten Sie liegend transportiert werden und den Rettungsdienst unter 112 verständigen. Auch bei auffälligem Fruchtwasser, Blutungen oder starken Schmerzen sollten Sie die Klinik direkt kontaktieren.
An allen vier Kliniken der Geburtshilfe der Asklepios Kliniken Hamburg stehen in unmittelbarer Nähe der Kreißsäle sogenannte Storchenparkplätze für die Ankunft zur Geburt zur Verfügung. Diese Kurzhalteplätze sind insbesondere dafür gedacht, dass Begleitpersonen die Schwangere sicher und möglichst nah am Kreißsaal aussteigen lassen können. Nach der Aufnahme im Kreißsaal sollte das Fahrzeug anschließend auf einen regulären Parkplatz umgestellt werden, damit die Storchenparkplätze jederzeit für neu ankommende Schwangere frei bleiben.
Auch ohne eigenes Auto ist die Anfahrt problemlos möglich: Taxis fahren Schwangere selbstverständlich in die Klinik und können bis zum Storchenparkplatz fahren. In dringenden medizinischen Situationen sollte immer der Rettungsdienst unter 112 verständigt werden.
Die Asklepios Kliniken Altona, Barmbek, Nord Heidberg und Wandsbek sind auch mit dem HVV erreichbar.
Für die genaue Verbindung und aktuelle Fahrzeiten empfiehlt sich die HVV Fahrplanauskunft mit „Tür zu Tür“-Navigation für den schnellsten Weg zur Zielklinik.

Mutter und Kind bleiben nach einer unkomplizierten vaginalen Geburt häufig etwa zwei bis drei Tage in der Klinik, nach einem Kaiserschnitt meist etwa drei bis fünf Tage. In dieser Zeit erfolgen wichtige Untersuchungen und die medizinische Begleitung von Mutter und Neugeborenem. Dazu gehört häufig auch die U2 Untersuchung, die zwischen dem 3. und 10. Lebenstag stattfinden sollte und bei einem entsprechenden stationären Aufenthalt oft noch in der Klinik durchgeführt werden kann. So können Familien sich nach der Entlassung ganz auf das Ankommen mit dem neuen Familienmitglied konzentrieren. Auch ambulante Geburten sind grundsätzlich möglich.
In den Asklepios Kliniken Altona, Barmbek, Nord Heidberg und Wandsbek begleiten speziell geschulte Hebammen, Pflegekräfte und Stillberater:innen Familien rund um Stillen, Ernährung und Bonding. Die Asklepios Klinik Nord Heidberg ist darüber hinaus als „Babyfreundliche Geburtsklinik“ nach WHO und UNICEF zertifiziert und gehört zu den wenigen zertifizierten babyfreundlichen Perinatalzentren Level 1 in Deutschland.
Da viele kinderärztliche Praxen in Hamburg frühzeitig ausgelastet sind oder zeitweise Aufnahmestopps haben, empfiehlt es sich, bereits im letzten Schwangerschaftsdrittel Kontakt zu einer Kinderarztpraxis aufzunehmen. Die U1 erfolgt direkt nach der Geburt in der Klinik. Deshalb ist es für viele Familien hilfreich, wenn auch die U2 noch während des stationären Aufenthalts in der Klinik durchgeführt werden kann. So bleibt nach der Entlassung mehr Ruhe für das Ankommen zu Hause mit dem neuen Familienmitglied. Die U3 findet anschließend zwischen der 4. und 5. Lebenswoche ambulant in der kinderärztlichen Praxis statt.
In den Asklepios Kliniken werden Familien, die nach der Geburt stationär auf der Wochenbettstation betreut werden, bei den Formalitäten rund um die Anmeldung ihres Kindes aktiv unterstützt. Die Klinik bereitet die Geburtsanzeige für das zuständige Standesamt vor und informiert darüber, welche Unterlagen benötigt werden. Eltern können während des Aufenthalts außerdem angeben, wie viele Geburtsurkunden sie beispielsweise für Elterngeld, Kindergeld oder die Krankenkasse benötigen. Darüber hinaus unterstützen die Teams auch bei Themen wie „Kinderleicht zum Kindergeld“ und weiteren organisatorischen Schritten rund um die erste Zeit mit dem Baby.
Familien, die nach der Geburt stationär in den Asklepios Kliniken betreut werden, erhalten Unterstützung bei wichtigen organisatorischen Schritten nach der Geburt. Dazu gehört auch das digitale Verfahren „Kinderleicht zum Kindergeld“. Dabei werden – mit Einverständnis der Eltern – bestimmte Daten aus der Geburtsanzeige direkt elektronisch an die Familienkasse übermittelt. Eltern erhalten dadurch die notwendigen Unterlagen und Informationen für den Kindergeldantrag einfacher und schneller und müssen viele Angaben nicht erneut selbst ausfüllen. Zusätzlich informieren die Teams auf der Wochenbettstation über weitere wichtige Unterlagen und Anträge, beispielsweise rund um Elterngeld oder Geburtsurkunden.
Ein wichtiger Ansprechpartner sind dabei die Babylots:innen. Dieses Angebot gehört zu den sogenannten „Frühen Hilfen“ der Stadt Hamburg und wird in Zusammenarbeit mit der Stiftung SeeYou umgesetzt. Die Babylots:innen beraten Eltern bereits in der Klinik individuell und kostenfrei zu vielen Fragen rund um den Familienstart. Dazu gehören beispielsweise die Suche nach einer Hebamme oder Kinderarztpraxis, Informationen zu Elternkursen, Unterstützungsangeboten im Stadtteil, finanziellen Leistungen oder möglichen Hilfen in belastenden Situationen. Die Babylots:innen kennen die regionalen Angebote in Hamburg sehr genau und helfen dabei, frühzeitig passende Kontakte herzustellen. Eltern können den Kontakt selbst anfragen oder werden auf Wunsch durch das Geburtshilfe Team vermittelt.
An der Asklepios Klinik Nord Heidberg gibt es zusätzlich das Angebot der „Nestbauer“. Dieses richtet sich insbesondere an Familien mit Frühgeborenen, chronisch kranken Kindern oder besonderen Belastungssituationen und begleitet Familien oft bereits vor der Geburt sowie in der Zeit nach der Entlassung weiter.